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    Erfahren Sie Alles Über Stützstrümpfe! | Unterschied Mit Kompressionsstrümpfe & Mehr

    Stützstrümpfe im Alltag

    Stützstrümpfe, Kompressionsstrümpfe, Thrombosestrümpfe − eine Vielzahl an Begriffen, die im allgemeinen Sprachgebrauch zumeist allesamt für ein Produkt stehen. Gemeint sind in der Regel Stützstrümpfe. Der Unterschied zu medizinischen Kompressionsstrümpfen ist den meisten jedoch kaum bekannt. In diesem Artikel wollen wir deshalb aufklären und informieren: Was ist der Unterschied zwischen Stütz- und Kompressionsstrümpfen, wofür sind Stützstrümpfe da, welche Vorteile bringen sie, wobei können sie helfen und für wen sind Stützstrümpfe besonders geeignet.

    Stützstrümpfe und Kompressionsstrümpfe: Der kleine aber feine Unterschied

    Stützstrümpfe und Kompressionsstrümpfe – zwei von der gleichen Sorte. Allerdings sind die zwei Strumpfarten nicht das Gleiche und haben auch nicht die gleiche Funktion. Um den Unterschied, der die Stümpfe ausmacht, zu verstehen, muss man den menschlichen Blutkreislauf und die Funktion der Beinvenen dafür betrachten. Diese sind  dafür verantwortlich, dass das Blut zurück nach oben, also zum Herzen, gepumpt wird. Dieser Rückfluss des Blutes findet mit Hilfe der Venenklappen in den Beinen statt: diese wirken wieRückschlagventileund verhindern, dass das Blut in den Beinen versackt, da es nur in eine Richtung gepumpt werden kann. Dieser normale Abtransport des Blutes kann jedoch aus zahlreichen Gründen gestört sein. Mangelnde Bewegung, langes Stehen oder der typische Bürojob mit zu viel  Sitzarbeit können dazu führen, dass über den Tag für viele Stunden unser Venensystem enorm belastet wird. Dieses kann in der Folge bewirken, dass die Wadenmuskelpumpe nicht mehr genügend Hilfe beim Rückfluss des Blutes leisten kann, die Venen sich ausdehnen oder die Venenklappen gänzlich versagen. All das kann unangenehme Auswirkungen auf den Betroffenen haben: schwere Beine, Schwellungen, Besenreiser, Krampfadern oder offene Beine sind einige von den zahlreichen Folgen. In schweren Fällen sind auch Thrombosen als Komplikation denkbar.

    Wirkungsweise von Stützstrümpfen und Kompressionsstrümpfen

    Und genau hier setzt die Wirkung von Stütz- oder Kompressionsstrümpfen an. Der Kompressionsstrumpf macht das, was sein Name bereits aussagt: Druck ausüben. Er presst die Beinvenen zusammen und übt gezielt und punktuell Druck aus. Der Druck hilft dabei, dass die Venen das Blut wieder effektiver zum Herzen schieben, die Venenklappen besser schließen und verhindert dabei gleichzeitig, dass Flüssigkeit in den Venen absackt. Schmerzhafte Beine sind vergessen und der Träger kann einen langen Tag ohne Schwellungen in Beinen und Knöcheln überstehen. Medizinische Kompressionsstrümpfe zeichnen sich durch einen gezielten Druckverlauf aus, der von Fessel zum Herz verlaufend abnimmt. Die Kompression wird in Kompressionsklassen eingeteilt, welche sich der Stärke nach definieren. Aus diesem Grund ist bei medizinischen Kompressionsstrümpfen ein exaktes Vermessen des Beinumfanges durch einen Medizintechniker im Sanitätshaus oder beim Arzt angebracht. Mittels individuellem Maßprodukt können bereits erkrankte Venen in ihrer Funktion unterstützt werden.

    Stützstrümpfe hingegen sind nicht verordnungspflichtig und eignen sich daher auch für venengesunde Menschen, die lediglich Unterstützung im Alltag und bei der Verrichtung von täglichen Arbeiten brauchen. Zudem zeichnen sich Stützstrümpfe nicht durch einen zum Herzen hin abnehmenden und definierten Druckverlauf aus, sondern sind in verschiedenen Druckklassen erhältlich, welche verschieden starken Druck auf die Beinvenen ausüben und dadurch dafür sorgen, dass der Durchmesser der Beinvenen verringert wird. Die Venen und auch die gesamte Waden- und Beinmuskulatur werden unterstützt und sorgen für eine optimale Blutzirkulation in den Beinen.

    Warum Stützstrümpfe tragen

    Im Zusammenhang mit derBlutzirkulationund Venenarbeit ist vielen Menschen oftmals nicht einmal bewusst, dass Stützstrümpfe Erleichterung verschaffen und helfen können, den Tagesablauf angenehmer zu gestalten.

    Krankenkassen gehen davon aus, dass mindestens 60 % der Bevölkerung an Veränderungen der Beinvenen und Venenbeschwerden leiden. Diverse Symptome wie Kribbeln in den Beinen, Wadenkrämpfe und schwere Beine können allesamt Hinweise auf ein solches Venenleiden sein. Bei Betroffenen schließen Venenklappen nicht mehr richtig oder sind ausgeleiert und deshalb in ihrer Funktionsweise eingeschränkt. Aber auch bei gesunden Menschen ist die für den Rücktransport des Blutes verantwortliche Wadenmuskelpumpe auf Bewegung angewiesen. Für eine reibungslose Wirkungsweise muss sie mittels Bewegung der Beinmuskulatur durch Gehen, Laufen oder Joggen aktiviert werden. Damit wird die Zirkulation des Blutes gewährleistet. Zusätzlich sorgen sogenannte Rückschlagventile in den Arterien dafür, dass es nicht zum Rückfluss kommt, das Blut gegen die Schwerkraft in die richtige Richtung gepumpt und die Sauerstoffversorgung sichergestellt ist. Ist eine Person aufgrund von Krankheit oder anderen Gründen längere Zeit immobil, setzt diese Pumpwirkung der Wadenmuskulatur aus. Die Blutzirkulation gerät ins Stocken, wird verlangsamt oder verläuft zumindest nicht effizient genug, um eine ausreichende Sauerstoffversorgungzu leisten. Mangels fehlenden Impulses staut sich das Blut nunmehr in den Venen. Stützstrümpfe sind in diesem Fall die ideale Lösung, um den Beinen und Venen Entlastung zu verschaffen und die Zirkulation des Blutkreislaufes aufrecht zu halten.

    Mit Stützstrümpfen Folgeerkrankungen vorbeugen

    Stützstrümpfe unterstützen. Sie greifen dort ein, wo der gesunde Blutkreislauf Hilfe braucht. Tägliche und mehrstündige Arbeit im Stehen oder Sitzen, welche die Beine stark und übermäßig belastet und den notwendigen Impuls für die Wadenmuskelpumpe nicht hinreichend aktiviert, sorgen dafür, dass viele Menschen Probleme mit den Venen bekommen. Schwellungen, sowie dicke Beine und Knöchel durch Blutstau, sind keine Seltenheit. Auch das Gefühl von Müdigkeit und Abgeschlagenheit kann durch schlechte Blutzirkulation verursacht werden. Diesen harmlosen Folgen von Immobilität kann mit dem Tragen von Stützstrümpfen vorgebeugt werden. Auch weiteren und weitaus schwerwiegenderen Komplikationen wie Blutgerinnseln kann dank Stützstrümpfen entgegengewirkt werden.  Platzen solche Blutgerinnsel und führen zu einer Venenthrombose, kann dies für den Betroffenen schnell lebensgefährlich werden. Stützstrümpfe sind eine einfache, kostengünstige Alternative und Behandlungsmethode, um auch ernstzunehmende Gefahren und Risiken für die eigene Gesundheit zu minimieren.

    Wer sollte Stützstrümpfe tragen?

    Von Stützstrümpfen profitiert jeder. Grundsätzlich können Stützstrümpfe von jedem getragen werden, insbesondere aber Personen, die zu einer Risikogruppe gehören. Hierzu zählen insbesondere Menschen, welche Vorbelastungen haben, an einer Venenschwäche leiden oder ein diagnostiziertes Venenleiden haben.

    Zur Risikogruppe gehören weiterhin alle, die

    -          beruflich oder im Alltag die meiste Zeit stehend oder sitzend verbringen

    -          familiär vorbelastet sind

    -          übergewichtig sind und wenig Sport treiben

    -          weiblich sind. (Frauen haben einen höheren Risikofaktor für die Entwicklung von Venenleiden, da ihr Bindegewebe schwächer ist. Zudem begünstigt ihr Hormonhaushalt die Entstehung von Venenproblemen.)

    Gehört man zur Risikogruppe, liegen einer oder mehrere Risikofaktoren vor oder wurden erste Anzeichen an den Beinen bemerkt, sollte auf das Tragen von Stützstrümpfen keinesfalls verzichtet werden. Mit ihnen kann man das Kreislaufsystem effektiv unterstützen und zur Beingesundheit beitragen. Durch die Wirkung der Stützstrümpfe auf die Venen werden diese unterstützt und dem Voranschreiten bestehender Venenleiden wird entgegengewirkt.

    Das gezielte Entlasten der Beine kann jedoch auch als präventive Pflegemaßnahme eine wichtige Rolle spielen. Besonders Menschen, die lange fit bleiben möchten und täglich Energie in den Beinen benötigen, können hierfür auf ausgesuchte Stützstrümpfe zurückgreifen. Diese verhindern das Entstehen von müden und geschwollenen Füßen durch degressive Kompression selbst an langen Bürotagen und bei Flugreisen.

    Stützstrümpfe für jede Lebenslage

    Das Tragen von Stützstrümpfen kann in jeder Lebenslage erforderlich werden. Hierbei stehen diverse Modelle mit verschiedenen Druckklassen sowie aktuellen Designs zur Verfügung. Stützstrümpfe sind bereits lange nicht mehr nur für „drunter“ gedacht und lassen sich mittlerweile sehr gut mit normaler Alltagskleidung kombinieren. Neben dem nach wie vor erhältlichen klassischen hautfarbenem Modell gibt es heutzutage Varianten in allen Stilrichtungen, unifarben oder mit Muster, aus Nylon oder Naturfasern wie Baumwolle, so dass Jeder das passende Stützstrumpf-Modell für sich findet. Der Stützeffekt ist von außen nicht zu erahnen, während die Venen durch die Druckwirkung wohltuend entlastet werden. Für Diabetikerfinden sich zudem besondere Modelle mit eingenähten Silberfäden auf dem Markt. Diese verhindern durch ihre antibakterielle Wirkung die Entstehung von Entzündungen und tragen damit zur Beingesundheit bei.

    Stützstrümpfe in der Schwangerschaft

     Viele Frauen erleben es während der Schwangerschaft: die Beine sind schwer und müde, die Venen geschwollen und so manche hat am Ende ein unschönes Souvenir, welches nicht wieder verschwindet, nämlich Krampfadern. Ein leidiges Thema und eine umso unschönere Erfahrung, die zahlreiche Frauen in der Schwangerschaft machen. Verantwortlich hierfür ist der veränderte Hormonhaushalt der Frau während dieser Lebensphase. Das Hormon Gestagen lockert das Bindegewebe, während Progesteron die Venen erweitert. Dies geschieht notwendigerweise, denn das Mehrgewicht des Babys erhöht den Druck auf den Körper. Sind die Venen allerdings zu stark geweitet, so können die Venenklappen nicht mehr ordentlich schließen und das Blut versackt in den Beinen. Auch Wasser kann sich während der Schwangerschaft verstärkt in den Beinen der Frau einlagern. All das führt zu obigen Problemen und kann mit dem Tragen von Stützstrümpfen verhindert werden. Diese unterstützen die Beinwehen bei der Rückförderung des Blutes, so dass die Frau eine entspannte und schmerzfreie Schwangerschaft genießen kann.

    Stützstrümpfe auf Reisen

    „Economy-Class-Syndrom“ – hinter der lustig klingenden Formulierung steckt eine ernstzunehmende und schwerwiegende Erkrankung. Das Economy-Class-Syndrom, auch als Reisethrombose bekannt,  tritt ein, wenn auf langen Flug-, Bus-, Auto- oder Zugreisen der Betroffene über viele Stunden in der gleichen Sitzposition verblieben ist und keine Möglichkeit hatte, die Wadenmuskelpumpe durch Bewegung zu aktivieren. Diese stundenlangen Phasen von Immobilität ohne Beinfreiheit erhöhen das Risiko für ein Venenleiden. Um dies zu verhindern, sollten Menschen bei einer längeren Reise stets auf die Unterstützung durch Stützstrümpfe zurückgreifen. Diese entspannen die Beine nicht nur, sie sorgen auch für ein angenehmes und  Gefühl und leichte Beine vom ersten Schritt an. Selbst im Sommer und auch im Urlaubsland mit hohen Temperaturen sind Stützstrümpfe dank atmungsaktiver Materialien bequem tragbar, so dass Sie niemals auf die Unterstützung durch die richtigen Strümpfe verzichten müssen.

    Stützstrümpfe für Sportler

    Stützstrümpfe helfen nicht nur müden und belasteten Beinen, sondern auch solchen, die täglich Höchstleistungen erbringen. Sportler profitieren von der Druckwirkung der Stützstrümpfe in höchstem Maße. Die erhöhte Durchblutung der Beine und damit auch die bewirkte bessere Blutzirkulation im gesamten Körper führt zu einer Verbesserung der Leistung bei Berufs- und Freizeitsportlern.  Die Ermüdung der Muskeln wird reduziert und damit gleichzeitig das Potenzial für mögliche Muskelschäden gesenkt.

    Welche Arten von Stützstrümpfen gibt es

    Je nach eigenem Befinden, Empfinden, Geschmack oder Wunsch kann man verschiedene Arten von vorbeugenden Stützstrümpfen auf dem Markt finden. Stützstrümpfe gibt es in der klassischen Variante als Kniestrumpf, als Vollstrumpfhose, als Ganzbein-Variante mit ausgelassenen Zehen und sogar als halterlose Strümpfe in der femininen Variante. Auf Materialien wie Mikrofaser, Nylon, Baumwolle oder auch Aloe Vera sind klassische, modische und auch ausgefallene Muster und Farben verarbeitet. Spezielle Stützstrümpfe für Schwangere, Diabetikerund praktische Anziehhilfen erlauben es jedem, seine Beine ideal zu unterstützen und für eine gesunde Blutzirkulation zu sorgen.

    Ein guter Stützstrumpf ist nicht nur Vitalstrumpf und hilft dabei die Beine gesund zu halten, sondern kann noch einiges mehr. Der ideale Stützstrumpf sollte stützen und entspannen, gut sitzen, sich angenehm und bequem tragen und ebenso angenehm anfühlen. Dank hautfreundlicher Materialien sind heutige Stützstrümpfe Qualitätsprodukte, die weder einschneiden noch rutschen. Die Vielzahl an Ausführungen und Längen macht es einem Jeden möglich, das passende Paar Stützstrümpfe für seine Beine zu finden. Ganz egal, ob Sie die Strümpfe für die Arbeit, für eine lange Reise oder zur Vorbeugung nutzen – mit den richtigen Stützstrümpfen tun Sie sich, Ihrer Gesundheit und insbesondere Ihren Beinen etwas Gutes.

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