STOX Energy Blog - Wenn Sie es bereits erlebt haben, wissen Sie wie unangenehm es ist; ermüdete und ruhelose Beine. Aber wie vermeidet man das?

Jun 22

Wenn Sie es bereits erlebt haben, wissen Sie wie unangenehm es ist; ermüdete und ruhelose Beine. Aber wie vermeidet man das?

Wenn Sie es bereits erlebt haben, wissen Sie wie unangenehm es ist; ermüdete und ruhelose Beine. Aber wie vermeidet man das?

Sehr viele Menschen haben Probleme damit; das besonders unangenehme Gefühl, als ob Ihre Beine aus Blei wären, oder sich ruhelos anfühlen (nicht zu verwechseln mit dem sogenannten Restless Legs Syndrome). Vor allem am Arbeitsplatz kann dies enorm frustrierend sein, da Sie sich dadurch kaum auf Ihre Arbeit konzentrieren können; ob Sie nun in der Gastronomie, in einem Kleidergeschäft oder „einfach“ im Büro arbeiten. In diesem Blog erklären wir, wie es zu ermüdeten Beinen kommt, aber noch viel wichtiger; wie man Sie wieder los wird.

Wie entstehen ermüdete und ruhelose Beine?

Um erklären zu können woher das müde oder ruhelose Gefühl in Ihren Beinen stammt müssen Sie zuerst wissen, wie der Blutkreislauf funktioniert. Ihr Herz pumpt fortwährend mit immenser Kraft sauerstoffreiches Blut durch Ihre Schlagadern. Diese größeren Adern leiten das Blut über kleinere Kapillaren in die Muskeln und Gewebe in Ihren Beinen. Wenn der Sauerstoff aufgenommen ist, geht das sauerstoffarme Blut zusammen mit Wasser und Abfallstoffen wieder zurück in die Adern. Auf dem Rückweg wird das Blut daher gegen die Schwerkraft zum Herzen gepumpt. Dies ist schwere Arbeit für die Adern, aber die Wadenmuskeln helfen in diesem Prozess aktiv mit.

Wenn Sie Laufen oder Rennen ziehen sich die Wadenmuskeln zusammen, wodurch die Blutgefäße leergedrückt werden. Der Wadenmuskel funktioniert also als eine Art zusätzliche Pumpe in Ihrem Körper. Zusätzlich verfügen die Blutgefäße in Ihren Beinen über Klappen, so dass das sauerstoffarme Blut nicht wieder nach unten strömen kann. Wenn Sie längere Zeit stillsitzen oder ruhig stehen erhält Ihr Herz keine Unterstützung von den Wadenmuskeln. Dadurch müssen die Schlagadern besonders viel Arbeiten um den Blutstrom in Gang zu halten, was zu einem ruhelosen Gefühl in den Beinen führen kann.

Ursachen müder Beine

Neben Stillsitzen gibt es noch einige andere Ursachen. Müde und ruhelose Beine können die Folge sein von:

  • Tragen sehr enger Kleidung
  • Schlechte Essgewohnheiten
  • Zu wenig trinken
  • Übergewicht
  • Schwangerschaft
  • Rauchen
  • Gefäßprobleme
  • Erbliche Krankheiten; Gefäßkrankheiten, Gefäßprobleme, schlechte Blutzirkulation
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Probleme mit Gefäßen sind nicht immer erblich, und können auch die Folge einer Thrombose im Bein sein (auch Thrombosebein genannt). Ein Thrombosebein ist der Zustand, wenn einige Adern im Bein durch eine Anhäufung geronnenen Blutes verstopft werden, wodurch die anderen Adern überbelastet werden. Diese Krankheit kann übrigens auch zu Krampfadern führen.

TIPP: STOX Energy Socks verfügt über Crossfit Socken die Speziell für Sportler entwickelt wurden. Diese geben Ihren Beinen mehr Halt, sorgen für eine verbesserte Blutzirkulation und verringern die Chance auf Krampfadern. Möchten Sie mehr darüber erfahren? Schauen Sie in unserem Webshop!
 

10 Tipps um ermüdete Beine bei der Arbeit zu verhindern oder zu behandeln

Müde Beine können nur eine Ursache haben, aber in den meisten Fällen ist es eine Kombination mehrerer Übeltäter. Mit den folgenden Tipps können Sie unruhige Beine bei der Arbeit bekämpfen oder sogar verhindern durch:

1. Mehr Bewegung
Um die Blutzirkulation in Ihren Beinen zu verbessern ist mehr körperliche Aktivität notwendig. Während der Arbeit Sport zu treiben ist wahrscheinlich nicht möglich, aber versuchen Sie so viel wie möglich in Bewegung zu bleiben. Es ist natürlich viel einfacher mit dem Aufzug zu fahren oder einem Kollegen eben eine Mail mit einer Frage oder Anmerkung zu schicken. Nehmen Sie von jetzt an die Treppe, besuchen Sie Ihre Kollegen, oder kochen Sie für alle Kaffee. So bleiben alle den ganzen Tag in Bewegung und Sie verhindern, zu lange still zu sitzen bzw. zu stehen.

2. Wanderpausen einbauen
Dies ist eigentlich eine Fortsetzung unseres vorherigen Tipps, aber auch dieser ist wichtig! Nehmen Sie an jedem Arbeitstag mindestens eine Pause um draußen eine Runde zu laufen und frische Luft zu schnappen. Sie müssen ja nicht gleich einen Halbmarathon laufen, aber eine kurze stramme Wanderung sorgt dafür, dass Ihre Beinmuskulatur sich aufwärmt und die Blutzirkulation wieder in Gang kommt. Dabei können Sie auch Ihre Gedanken sortieren und einen klaren Kopf kriegen!

3. Flache Schuhe tragen
Die besten Schuhe für das Arbeitsparkett sind Schuhe mit flacher Sohle und einer gut geformten Innensohle. Ihre Füße bekommen so mehr Halt und werden weniger belastet. Für die Frauen unter uns: vermeiden Sie hochhackige Schuhe. Wenn Sie auf hohen Hacken gehen machen Sie es für Ihre Wadenmuskeln ein Stück schwieriger, Blut in den Oberkörper zu pumpen. Ein Schuh mit einer kleinen Hacke von 3 bis 4 Zentimetern ist jedoch kein Problem.

4. Enge Kleidung vermeiden
Skinny Jeans sehen stilvoll aus und man sieht sie auch fast an jedem Arbeitsplatz. Genau weil sich solche Hosen besonders eng um die Beine schmiegen liegt viel äußerer Druck auf den Muskeln und Adern. Dadurch bekommen Ihre Beine von außen wenig Sauerstoff, Feuchtigkeit kann nicht gut abtransportiert werden und Feuchtigkeit kann sich ansammeln. Auch die Chance auf Krampfadern erhöht sich durch das Tragen enger Hosen! Ob Sie Ihre Arbeit stehend oder sitzend erledigen; luftige Kleidung ist besser.

5. Unterstützen Sie Ihre Beine mit Kompressionssocken
Vor allem wenn Sie den ganzen Tag arbeiten, sorgen Kompressionssocken (oder Kompressionsstrümpfe) dafür dass Ihre Beine zusätzlichen Halt und eine optimale Blutzirkulation bekommen. Diese Socken sind vor allem unter Joggern enorm populär, aber es gibt auch spezielle Stützstrümpfe für die Arbeit. Obwohl dieses speziellen Arbeitssocken sehr eng um die Waden sitzen, sorgen die atmungsaktiven Materialien für ausreichend Sauerstoff und Feuchtigkeit und Abfallstoffe werden noch besser abtransportiert.

6. Das Rauchen aufgeben
Wenn wir Ihnen sagen, dass Rauchen schlecht für Sie ist, erzählen wir Ihnen sicher keine Bahnbrechenden Neuigkeiten. Zufälligerweise ist es jedoch so, dass Rauchen einer der größten Übeltäter in Bezug auf müde Beine ist. Durch das Rauchen werden die Blutgefäße enger und der Blutdruck erhöht; eine Kombination die besonders schlecht für den Blutkreislauf ist. Aufhören mit rauchen kann eine sehr schwierige Aufgabe sein (vor allem in Zeiten von Chaos und Stress), aber wenn es Ihnen gelingt werden nicht nur Ihre Lungen, sondern auch Ihre Beine Ihnen dankbar sein!

7. Eine Wechseldusche nehmen
Mit einer guten Vorbereitung kommen Sie bereits sehr weit. Wenn Sie morgens unter der Dusche stehen, spülen Sie Ihren Körper mit warmem und kaltem Wasser ab. Durch den Übergang von warm zu kalt schrecken Sie Ihren Körper sprichwörtlich ab, wodurch dieser sich aufwärmt und der Blutstrom bleibt auf Trab. Außer dass dies gut für Ihre Haut ist, geben Sie Ihrer Blutzirkulation damit einen guten Schub. Beginnen Sie bei einer Wechseldusche stets unten mit Füßen und arbeiten Sie sich langsam nach oben.

8. Desk-Exercise
Wenn Sie für eine längere Zeit stillsitzen können Sie ein paar Dehn- und Streckübungen machen um Ihre Blutzirkulation wieder in Gang zu bekommen. Sie können im ‘sitzen Stepptanzen’ eine Wadenmuskelübung bei der Sie immer wieder Ihre Hacken nach oben ziehen. Ziehen Sie eine Hacke so weit wie möglich nach oben, halten Sie dies für 5 b ist 10 Sekunden und lassen Sie Ihre Hacke wieder ab. Danach wiederholen Sie dies mit dem anderen Fuß. Sie können auch ein Bein nach vorne ausstrecken so dass dieses parallel mit dem Boden ist. Halten Sie dies für 2 b ist 5 Sekunden, ziehen Sie Ihre Zehen zu sich und lassen Sie das Bein wieder ab. Danach strecken Sie das andere Bein. Machen Sie pro Übung 10 Wiederholungen und Ihre Beine sind wieder komplett aufgewärmt!

Oder Sie können es groß anpacken indem Sie ein großes Hamsterrad an Ihrem Arbeitsplatz installieren, so wie im folgenden Video ;-).

9. Abwechslungsreiche Ernährung
Auch Ihre Ernährung spielt eine Rolle im Kampf gegen müde Beine. Und nicht nur Zuhause, auch bei der Arbeit sollten Sie so viel wie möglich verschiedene Mahlzeiten mit Gemüse, Früchten, Milchprodukten, Fleisch, Fisch und Vollkornprodukten (Brot, Reis, Pasta, etc.) zu sich nehmen. Schauen Sie vor allem auf Produkte, die viel Vitamin C, E, Selen und Zink enthalten. Diese Nährstoffe haben antioxidative Wirkung und neutralisieren schädliche Stoffe. Obwohl Menschen gerne eine Tasse Kaffee trinken, ist es sinnvoll, Koffeinhaltige Getränke so viel wie möglich zu vermeiden.

10. Hydroxyethylrutoside (sprich: hü-drok-sie-etül-rutoside)
Hydro-was? Ja das Wort ist ganz schön schwierig auszusprechen, aber im Falle einer chronischen Gefäßerkrankung oder –Krankheit sorgen Hydroxyethylrutoside für eine verbesserte Blutzirkulation. Diese Medizin verstärkt die Wände der Blutgefäße und macht sie elastischer. Außerdem werden diese Tabletten oder Kapseln angewendet wenn das oben aufgeführte nicht gegen müde Beine hilft. Hydroxyethylrutoside sind ohne Rezept erhältlich und Sie müssen dazu nicht Ihren Hausarzt aufsuchen.

 
Wie Sie bereits gelesen haben gibt es viele Arten, das störende ruhelose Gefühl in Beinen zu bekämpfen. Haben Sie noch ein Paar gute Tipps gegen müde Beine? Erzählen Sie es uns in den Kommentaren oder nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

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